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12. Juli 2008 /// Bonn-Duisdorf /// Naziaufmarsch blockieren!
Aufruf der Antifa Bonn / Rhein-Sieg |
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Naziaufmarsch in Bonn verhindern!
Die Antifa Bonn/Rhein-Sieg ruft zur Blockade der Nazidemo am 12. Juli in Bonn-Duisdorf auf.
Nazifreie Zone Bonn Innenstadt...
In den 90er Jahren wurden Auseinandersetzungen mit Nazis konsequent für die Antifa entschieden. Das Bonner Stadtbild blieb seitdem weitestgehend frei von offen extrem rechts positionierten Personen und Gruppen. Migrant_innen und Linke können sich hier weitgehend frei bewegen und mussten lange weder mit rechten Pöbeleien noch mit Übergriffen rechnen.
Führende Neonazikader, wie der Bonner Norbert Weidner von der mittlerweile verbotenen FAP, haben sich in intellektuell anmutende Burschenschaften zurückgezogen. Anstatt in gefährlicher Körperverletzung zu enden, wird ihre Gewaltbereitschaft heute in den Schmiss für den Kommilitonen kanalisiert.
Naziaktivitäten in Bonn
Im Herbst 1998 wurde vor dem Hintergrund der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“ letztmals in Bonn eine Demonstration von Rechtsextremen angemeldet. Ein breites Bündnis konnte damals die Nazis stoppen kurz bevor sie den alten jüdischen Friedhof erreichten und wurde dann von der Polizei brutal angegriffen und eingekesselt.
Seitdem ist es ruhig geworden im Bonner Stadtbild. Irgendwann gab es die vom Neonazi Trimborn geführte und von seinesgleichen besuchte Kneipe „Formel 1“ am Berta-von-Suttner-Platz. Doch durch konsequenten Steinschlag stiegen die Versicherungskosten so enorm an, dass das wenig frequentierte Lokal schließen musste. Heute befindet sich dort ein florierender Dönerladen. Eins zu Null für uns.
Der geplante Aufmarsch...versuch
Nun ist nach 10 Jahren erstmals wieder eine Nazidemonstration angemeldet worden. Das „Aktionsbüro Mittelrhein“, ein Zusammenschluss extrem rechter, militanter Kleingruppierungen, ruft für den 12. Juli 2008 unter dem Motto „Für Meinungsfreiheit – gegen staatliche Zensur! Zensurbehörden abschalten!“ zur Demo gegen die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn-Duisdorf auf. Mittlerweile mobilisieren auch die NPD NRW, die selbst ernannten „Freien Nationalisten Euskirchen“, diverse Nazi-Internetforen und das „Nationale Infotelefon Rheinland“ (N.I.T.) um die bundesweit bekannten Nazikader Sven Skoda und Christian Malcoci.
Organisator des Aufmarsches ist kein Unbekannter. Der aus Bonn-Duisdorf stammende Hans Robert Klug meldete schon die bereits erwähnte Demo gegen die so genannte Wehrmachtsausstellung im Jahr 1998 an. Unseren Einschätzungen zufolge ist am 12. Juli mit einer Teilnehmerzahl bis zu 500 Nazis aus Freien Kameradschaften, Autonomen Nationalisten und Parteigebundenen zu rechnen.
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Sonderseite der Antifa Bonn / Rhein-Sieg |
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archiv /// 25. bis 26. Juni 2008 /// Raum: Leverkusen /// Theorie - Praxis - Kultur
Antifa-Camp im Rheinland: „Kein Sommer ohne Antifa“ |
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Zur rechten Zeit am rechten Ort: Es wird ein Antifa-Camp im Rheinland geben - mit jeder Menge Veranstaltungen, Infos, Workshops, Kultur, Aktionen - nicht nur für EinsteigerInnen.
Die Themenbreite umfasst:
• Antifa-Arbeit
• Tipps & Tricks
• Die extreme Rechte
• Faschismustheorien
• Antirassismus
• Linke Debatte
• Kapitalismuskritik
• Widerstand im NS
• uvm.
Das ganze findet vom 25.6. bis 29.6. im Raum Leverkusen statt.
Veranstalter wird das ganze von einer Reihe von Antifa-Gruppen aus der Region mit Unterstützung zahlreicher linker Gruppen und Initiativen.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
Anmeldungen und weiter Infos unter:
www.antifa-camp.de

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archiv /// 29. & 31 Mai 2008 /// Solingen /// 15 Jahre nach dem Solinger Brandanschlag:
Widerstand gegen Rassismus und Neofaschismus notwendiger denn je |
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Der rassistische Brandanschlag von Solingen geschah vor 15 Jahren. Saime Genç wäre heute 19 Jahre, Hülya Genç 24 Jahre, Gülüstan Öztürk 27 Jahre, Hatice Genç 33 Jahre und Gürsün Ince 42 Jahre alt. Wie die fünf Mädchen und Frauen heute leben würden weiß niemand, dass sie aber in diesem Land, in dieser Stadt ohne Angst leben würden ist zu bezweifeln. Wie groß die Angst von MigrantInnen vor Anschlägen nach wie vor ist, erfahren wir wieder angesichts der jüngsten Brände in von MigrantInnen bewohnten Wohnhäusern. Dass diese Angst nicht unbegründet ist, zeigt die Tatsache, dass 136 Todesopfer rechtsextremistischer Gewalt seit 1990 in Deutschland verzeichnet werden, weitere Anschläge geschehen und „ausländerfreie Zonen“ geduldet werden!
Der Solinger Brandanschlag von 1993 war nach den Morden von Hoyerswerda, Rostock, Mölln, Lübeck und Hünxe der entsetzliche Höhepunkt einer Welle von rassistischen Pogromen gegen Menschen ausländischer Herkunft in unserem Land. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde durch eine massive mediale und politische Hetze gegen Asylbewerber das Klima des Zusammenlebens vergiftet. Die von der CDU eingeleitete „Asylkampagne“ endete wenige Tage vor dem Solinger Brandanschlag am 26. Mai 1993 mit der faktischen Abschaffung des Asylrechtes durch eine Änderung des Grundgesetzes.
Gedenkkundgebung zum 15. Jahrestag
des Brandanschlags in Solingen
am Do., 29.5.2008, 19.00 Uhr
in Solingen-Mitte, Untere Wernerstraße / Ecke Schweizer Straße.
Demonstration 15 Jahre danach:
Rassismus und Neofaschismus bekämpfen!
am Sa., 31.5.2008, 12.00 Uhr
Treffpunkt in Solingen-Mitte, Mühlenplatz
Aufruf auf deutsch
Aufruf auf türkisch
Sonderseite des Solinger Appells
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archiv /// 25. Mai 2008 /// 14:00 Uhr ///Düsseldorf /// Reeser Platz
Protest gegen Nazi-Kundgebung: Kein Platz für Nazis! |
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Für den 25. Mai 2008 mobilisiert die extrem rechte "Junge Landmannschaft Ostdeutschland" (JLO, ehemals „Junge Landmannschaft Ostpreußen“) zu einem "Schlageter-Gedenken" vor dem 39er Denkmal am Reeser Platz.
Das Bündnis "Keinen Platz für Nazis!" ruft zu einer Gegenkundgebung auf:
Antifaschistische Kundgebung
Sonntag, 25.5.2008, 14:00 Uhr
Reeser Platz, Düsseldorf
Es gibt mehrere linke Mahnwachen an dem Tag. Genaue Informationen erhaltet Ihr auf der Informationsveranstaltung des Bündnisses:
Informationsveranstaltung:
How to "kein Platz den Nazis!"
Samstag, 24.5.2008, 16:30 Uhr
Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstr. 108, Düsseldorf
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Website des Antifa KOK Düsseldorf |
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archiv /// 10. Mai 2008 /// Leverkusen /// Kabarett im Kulturausbesserungswerk:
Thomas Ebermann und Rainer Trampert: „Bitteres Vergnügen“ |
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Eine satirische Lesung mit
Thomas Ebermann & Rainer Trampert:

In ihrem neuen Programm haben Thomas Ebermann und Rainer Trampert diesmal die Ehre, Joschka Fischer als Stargast begrüssen zu dürfen. Sie besuchen Elite-Unis, geben Anlagetipps und gehen der modernen Gehirnforschung auf den Grund. Außerdem beschließen sie, Teil der digitalen Bohème zu werden. Sie begegnen Eminem wie auch dem Dirigenten Metzmacher, reisen mit Papst Benedikt zum Stift Heiligenkreuz, riskieren anschließend eine hypnotische Reinkarnationstherapie und gehen dann golfen.
Kartenvorverkauf bei 'Kabarett im Exil und Tanz in den Mai' jeweils an der Kasse.
10. Mai 2008 | Einlass 19h | Beginn: 20h | Eintritt: 8€/5€ ermäßigt
Kulturausbesserungswerk, Kolbergerstraße 95a
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archiv /// 08. Mai 2008 /// Pulheim /// Kampagne gegen „Autonome Nationalisten“
No Pasaran! - Aufruf der Antifaschistischen Koordination Köln und Umgebung (A.K.K.U.) |
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Am 8. Mai wollen die so genannten „Autonomen Nationalisten“ der „Aktionsgruppe Rheinland“ eine Mahnwache unter dem Motto “Gegen antideutsche Hetze und Gewalt! Für nationalen Sozialismus - JETZT!“ auf dem Pulheimer Marktplatz durchführen. Hintergrund Ihrer Provokation ist zweierlei:
Zum einen wollen Sie das Netzwerk Buntes Pulheim einschüchtern, das am selben Tag einen Vortrag und eine Ausstellung über die „Autonomen Nationalisten“ veranstaltet. Zum anderen geht es Ihnen darum, an dem Tag, der symbolisch für die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands und die Befreiung der Verfolgten des Naziregimes steht, ihre geschichtsrevisionistischen und offen nazistischen Parolen zu verbreiten.
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archiv /// 29. April 2008 /// 19:30 Uhr /// BrennBar: Die Geschichte und Bedeutung des 1.Mai |
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Traditionell gilt der 1. Mai weltweit als Kampftag der ArbeiterInnenklasse.
Nach der blutigen Niederschlagung eines mehrtägigen Streiks 1886 in Chicago (USA), wurde der erste Mai auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationalen (1889) zum Gedenken der Opfer des Haymarket Riot als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen.
1933 funktionierten die Nazis diesen Tag für eigene Zwecke zum so genannten „Tag der nationalen Arbeit“ um, und versuchten den linken Gedenktag für ihre Propaganda zu missbrauchen.
Nach dem Ende des Nationalsozialismus blieb der 1. Mai weiterhin ein gesetzlicher Feiertag, wurde aber nach und nach immer mehr seiner ursprünglichen Bedeutung als Tag der internationalen Solidarität unter ArbeiterInnen entleert. Während Gewerkschaften heute den Tag mit Biertrinken und Würstchenessen füllen, versuchen auch Neonazis diesen Tag wieder für sich zu vereinnahmen.
In der BrennBar soll die Geschichte des 1. Mais sowie seine Vereinnahmungsversuche durch Nazis damals und Neonazis heute beleuchtet werden.
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archiv /// 20. April 2008 /// Leverkusen
Infoveranstaltung: „Neonazis im neuen Gewand?! –
Sogenannte „Autonome Nationalisten“ |
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Im Rahmen der Kampagne „Faschismus ist nicht trendy! – „Autonome Nationalisten“ stoppen!“ laden wir zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung.
Nach einem leckeren vegetarischen/veganen Brunch, wird mit einem Vortrag das Thema „Autonome Nationalisten“ und die hier dazugehörige sog. „AG-Rheinland“ näher beleuchtet. Nach einem kurzen Abriss der landesweiten neonazistischen Strömungen, wird auf die Struktur, die „neuen“ Handlungsformen und den „neuen“ (Life-)Style der doch so „alten“ Neonazis eingegangen - wo kommen sie eigentlich her, welche ideologischen und strategischen Merkmale verbinden oder differenzieren sie zu anderen faschistischen Gruppierungen wie "Freien Kameradschaften" oder der NPD. Im Anschluss an den Vortrag wird es genügend Raum für Fragen und eine offene Diskussionsrunde geben.
Rheinische Post, 24.04.2008: Gewaltbereite Rechtsradikale
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archiv /// 28. März 2008 /// Brühl
Kampagnenauftakt: Faschismus ist nicht Trendy! - „Autonome Nationalisten“ stoppen! |
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200 AntifaschistInnen beginnen Kampagne
gegen
„Autonome Nationalisten“
mit einer Demonstration in Brühl
Nach diversen Übergriffen von “autonomen Nationalisten” aus dem Umfeld der sogenannten “Aktionsgruppe Rheinland” auf Linke und alternative Jugendliche hat sich eine Kampagne unter dem Motto: “Faschismus ist nicht trendy! - “Autonome Nationalisten” stoppen!” gegründet um dem brauen Spuk ein Ende zu setzen.
Am Freitagabend war es soweit, oder wie ein Markthändler es ausdrückte: "jetzt sin se da". Ungefähr 200 AntifaschistInnen hatten sich auf dem Brühler Marktplatz versammelt um den Beginn der Kampagne "Faschismus ist nicht trendy! - 'Autonome Nationalisten' stoppen!" mitzuerleben.
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